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Das Projekt "Spotkanie heißt Begegnung" wurde 2009 erfolgreich abgeschlossen. Unser neues Projekt "Spotkanie – Begegnung in Partnerschaft" haben wir beantragt und hoffen, mit diesem Projekt im Schuljahr 2010/2011 starten zu können.
 
Weitere Infos dazu erhalten Sie in der Geschäftsstelle der RAA Brandenburg.

 

Spotkanie heißt Begegnung 

Spielerischer Spracherwerb an deutschen und polnischen Grundschulen 
im Grenzgebiet
 
Spotkanie-Logo
Das Projekt "Spotkanie heißt Begegnung" wurde 1994 von den Regionalen Arbeitsstellen für Ausländerfragen, Jugendarbeit und Schule, Brandenburg (RAA Brandenburg) ins Leben gerufen und ist inzwischen ein erfolgreiches und anerkanntes Programm in der Region.
 
 
Das Projekt
 
In den Spotkanie-Arbeitsgemeinschaften erwerben Kinder ab der ersten Klasse freiwillig, spielerisch und lebensnah Grundkenntnisse in der Sprache des Nachbarn. Jede Arbeitsgemeinschaft (AG) hat eine Partnergruppe im Nachbarland, mit der sie sich regelmäßig trifft. Der Sprachunterricht dient zur Vorbereitung dieser Begegnungen und wird einmal wöchentlich in zwei zusätzlichen Schulstunden erteilt. Pro Schuljahr gibt es 2-4 eintägige und i.R. 1 mehrtägige Begegnung. Auf den Begegnungen wird gemeinsam gespielt und gesungen, gebastelt, gegessen und gelernt wird. Durch die partnerschaftliche Spracharbeit (Tandem-Methode) wird für die Kinder eine Situation geschaffen, die den Bedingungen des spontanen Spracherwerbs in einer alltäglichen fremdsprachlichen Umgebung sehr ähnlich ist und somit den Spracherwerbsfähigkeiten von Kindern dieses Alters entgegenkommt. Partnerschaftliches Lernen ist eine im Projekt erprobte und bewährte Methode, den persönlichen Kontakt zwischen deutschen und polnischen Kindern zu intensivieren.
 
Aktuell nehmen insgesamt rund 1.600 Kinder an 41 deutschen und 32 polnischen Grundschulen teil.
 
Ziele des Projekts sind:
  • Aufbau nachhaltiger Kontakte zwischen deutschen und polnischen Kindern
  • Abbau von Vorurteilen und gegenseitiger Gleichgültigkeit
  • Vermittlung von grundlegenden Sprachkenntnissen
  • Erweiterung des Wissens über das Nachbarland
 
Finanzierung  des Projekts
 
Das Projekt wird seit 2003 maßgeblich durch die EU, die Förderlinie INTERREG, das Land Brandenburg (MBJS) und das Deutsch-Polnische Jugendwerk (DPJW) gefördert.
 
Logo MBJS  Logo EU  Logo DPJW 
 
 
Kontaktaufbau
 
Spotkanie TreffenDie regelmäßig stattfindenden Begegnungen zwischen den Partnergruppen befördern maßgeblich die Entwicklung von langfristigen Kontakten zwischen den deutschen und polnischen Kindern. Es entstehen Verbindungen mit kameradschaftlichem Charakter oder gar Freundschaften, die zur Folge haben, dass gegenseitige Toleranz und Akzeptanz gegenüber den Nachbarn im schulischen und außerschulischen Umfeld befördert werden.
 
Je häufiger sich die Kinder begegnen, um so mehr gewinnen sie an Sicherheit im Umgang miteinander. Auch fördern die Begegnungen deutlich die Sprachlernmotivation. Pro Schuljahr werden i.R. 2-4 eintägige Begegnungen und 1 mehrtägige Begegnung durchgeführt.
 
 
Abbau von Vorurteilen und gegenseitiger Gleichgültigkeit
 
Vornehmliches Ziel ist es, das Interesse am Nachbarn und seinen Menschen zu wecken. Die gängigen stereotypen Vorstellungen, mit denen die Kinder im Alltag konfrontiert werden, sollen differenziert werden.
 
Die Kinder haben vor der ersten Begegnung im Normalfall keine konkreten Kenntnisse über das Nachbarland. Insbesondere auf deutscher Seite sind die Kinder verstärkt mit negativen Einstellungen gegenüber den Nachbarn konfrontiert. Durch die Erfahrungen im Projekt lernen die Kinder Vorurteile als solche zu erkennen, sie lernen, sich mit diesen auseinander zu setzen und entwickeln die Fähigkeit Gegenpositionen zu vertreten. Dabei ist das Gefühl der Gruppenzugehörigkeit mit den anderen Kindern der Arbeitsgemeinschaft von wichtiger Bedeutung.
 
 
Vermittlung von Sprachkenntnissen
 
Durch die Begegnung mit der Nachbarsprache soll den Kindern bewusst werden, dass die andere Sprache gleichberechtigt ist. Es werden Basiskenntnisse vermittelt, die auf einer weiterführenden Schule ausgebaut werden können.
Im Rahmen der Projektarbeit entwickeln die Kinder Strategien für den Erwerb von Fremdsprachen, die ihnen auch beim Erwerb weiterer Sprachen zugute kommen können. Der frühe Spracherwerb ist nicht zuletzt eine reale persönliche Chance und ein entscheidender Faktor für die Entwicklung späterer beruflicher Perspektiven. Unter fachkundiger Anleitung lernen die Kinder sehr schnell, sich in der Kommunikation mit den Nachbarkindern sicher zu fühlen.
 
 
Informationen über Land und Leute jenseits der Grenze
 
Es werden gemeinsam auf traditionelle Weise die im jeweiligen Land üblichen Feste gefeiert, typische Spiele gespielt, beliebte Kinderbücher gelesen, Märchen, Sagen und Legenden erzählt, sowie Lieder gesungen. In Ausflügen wird die Grenzregion erkundet. Denkmäler des vergangenen Krieges, die deutschen und polnischen Namen der Ortschaften geben Anlass, mit den Kindern über die Geschichte dieser spezifischen Region zu sprechen und über die Ursachen aktueller Probleme im grenznahen Zusammenleben nachzudenken.
 
  
Kontakt
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SPOTKANIE heißt Begegnung
RAA Brandenburg
Demokratie und Integration Brandenburg e.V. 

info@raa-brandenburg.de

Benzstraße 11/12
14482 Potsdam 
 
Tel. +49 331 747 80 21
Fax +49 331 747 80 20
 
www.raa-brandenburg.de
 
  
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