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8. BREBIT

BREBIT − Brandenburger Entwicklungspolitische Bildungs- und Informationstage

Mitdenken – Mitgestalten – Mitmachen – Mitdiskutieren – Mitorganisieren

Lebens(T)Raum Stadt
Entwicklungen von Addis Abeba bis Zossen


8. BREBIT vom 25. Oktober bis 10. November 2011

Ob Tokio, Mexiko City, New York oder Mumbai: Rund 225 Millionen Menschen leben derzeit in Megastädten. Mit mehr als jeweils zehn Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern stellen diese die deutschen Großstadtregionen wie Berlin oder das Ruhrgebiet weit in den Schatten. Aber nicht nur große Städte ziehen weltweit magisch an. Auch wenn es beispielsweise im Flächenland Brandenburg nur zwei Großstädte und 23 Mittelstädte gibt, leben
die meisten Brandenburger/-innen in Städten, in Kleinstädten und kleinen Landstädten.

In diesen Städten haben wir im Rahmen der BREBIT 2011 nach globalen Anknüpfungspunkten gesucht, nach Lernorten und Möglichkeiten, sich solidarisch einzubringen und sozial zu engagieren. Da gibt es den Eine-Welt-Laden in Oranienburg oder Teltow, die UNICEF-Gruppe Cottbus oder Frankfurt (Oder). Ein fester Bestandteil kommunalpolitischer Praxis sind Städtepartnerschaften. Allerdings reichen die kommunalen Kontakte
der Brandenburger Städte in der Regel nicht bis in den globalen Süden. Spremberg ist freundschaftlich verbunden mit Szprotawa (Polen) sowie Grand Forks (Kanada) und Lauchhammer mit Târgu-Jiu (Rumänien). Frankfurt (Oder) hatte nach dem verheerenden Tsunami-Unglück 2004 eine Patenschaft mit Weligama (Sri Lanka).
Auf der Website von Frankfurt (Oder) sind die Partnerstädte auf einer Weltkarte mit Pfeilen versehen: Sieben führen nach Europa und einer in die USA, der nach Sri Lanka fehlt noch. Wo finden wir in unseren Brandenburger Städten Bezüge in den globalen Süden?

Im Supermarkt. Dort kaufen wir Kakao aus Ghana, Kaffee aus Brasilien, Bananen aus Guatemala, Äpfel aus Südafrika oder Honig aus Mexiko. Seit einigen Jahren sind fair gehandelte Lebensmittel, Blumen oder Textilien keine exotischen Produkte mehr. In vielen Brandenburger Geschäften sind inzwischen auch fair gehandelte
Waren im Sortiment.

Konsumiert wird allerdings nicht nur im Privaten. Jährlich werden in Deutschland Waren im Wert von über 360 Milliarden Euro durch die öffentliche Hand beschafft. Das meiste Geld geben hierbei die Kommunen aus, die einen Anteil von 60 Prozent an der öffentlichen Beschaffung haben. Die Bereiche öffentlicher Beschaffung reichen dabei vom Bau und der Erhaltung öffentlicher Gebäude und der Infrastruktur über Schutz- und Dienstkleidung von Angestellten des öffentlichen Dienstes bis hin zu Produkten des täglichen Bedarfs wie Kaffee oder Tee. Somit ist die öffentliche Hand in vielen Bereichen ein Akteur mit einer immensen Einkaufsmacht.

Im Rahmen der BREBIT fragten wir in Brandenburg an der Havel nach, ob diese Einkaufsmacht dort gemäß den Leitlinien der Agenda 21 für eine sozial, ökologisch und ökonomisch nachhaltige Beschaffung eingesetzt wird. In unserer Dokumentation 2011 berichten wir über den Beschluss der Stadtverordnetenversammlung, bei der Beschaffung faire Kriterien anzulegen, und darüber, wie dieser umgesetzt wird.

Die 8. BREBIT suchte in Brandenburger Orten nach Spuren, die in den globalen Süden führen. 118 Projekte an 32 Orten sind die stolze Bilanz der 8. BREBIT.

Unser Dank gilt allen, die sich dafür engagiert haben. Wir freuen uns, wenn Sie im nächsten Jahr wieder mit uns globale Themen diskutieren. 2012 dreht sich die BREBIT um das Thema „Ernährung“.

Flyer 2012


Die BREBIT möchte Vereine, Schulen, Weltläden und Einzelengagierte aus dem Land Brandenburg motivieren, sich im Unterricht und der Öffentlichkeit mit der globalen Bedeutung von Geld für Menschen und für eine nachhaltige Entwicklung aktiv auseinander zu setzen. Die BREBIT möchte nicht nur bilden und informieren, sondern insbesondere zum Perspektivwechsel anregen und Handlungsmöglichkeiten entwickeln. Jede/-r kann im Alltag etwas tun.

mehr Informationen (PDF, 476 KB)


Machen Sie mit!

Besuchen Sie die BREBIT auf der Webseite: www.brebit.org

Die 8. BREBIT wird durchgeführt mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), des Ministeriums für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes
Brandenburg, des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg und der Stiftung Nord-Süd-Brücken.

Einzelne regionale Veranstaltungen werden durch den Evangelischen Entwicklungsdienst und den Katholischen Fonds finanziert.


Sie möchten wissen, was bei der BREBIT läuft, dann fordern Sie eine Dokumentation an oder laden Sie diese einfach herunter:

7. BREBIT 2010
Schein– oder nichts sein
Dreht sich die Welt auch ohne Geld?

PDF, 2,2 MB

6. BREBIT 2009
ENERGIE – MACHT ENTWICKLUNG
gerecht und nachhaltig für alle

PDF, 2 MB

5. BREBIT 2008
WASSER – WARE ODER MENSCHENRECHT?

PDF, 1,3 MB

4. BREBIT 2007   
"Gesundheit, liebe Welt!"
Gesundheit und Lebensqualität in Nord und Süd

PDF, 4,3 MB

3. BREBIT 2006
Entdecke die Vielfalt
Kultur(en) als Impuls für Entwicklung

PDF, 2,0 MB


Weitere Informationen zur BREBIT und zu den Mitgliedern der Koordinationsgruppe unter: www.brebit.org.

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Kontakt: BREBIT
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BREBIT-Koordinationsgruppe
RAA Brandenburg
Demokratie und Integration Brandenburg e.V.
Michaela Blaske, Birgit Mitawi
Benzstraße 11/12
14482 Potsdam
 
Tel. +49 331 747 80 25 (donnerstags 11.00 - 18.00 Uhr)
Fax +49 331 747 80 20
 
info@brebit.org
www.raa-brandenburg.de
 
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Termine

BREBIT 2012

Akteurstreffen
6. März 2012
Haus der Demokratie, Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin, 15 bis 18 Uhr

Fortbildung
30. und 31. März 2011
Jugendbildungs-stätte, Berlin-Konradshöhe, Stößerstraße 18, 13505 Berlin

Angebote
1. Juni
Der neue Katalog erscheint

Aktionstage
vom 2. Oktober bis zum 15. November

BREBIT 2011
118 Veranstaltungen in 32 Orten

Fotoimpressionen vom Auftakt am 25. Oktober 2011 im Bürgerhaus am Schlaatz in Potsdam:

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