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Das Projekt EmPa

Das Projekt „Empowerment und Partizipation für Drittstaatenangehörige“ hat die Aufgabe, das   bürgerschaftliche Engagement und die gesellschaftliche Teilhabe von MigrantInnen in den neuen Bundesländern durch Qualifizierung von Personen, Vernetzung von Organisationen und die Sensibilisierung der Öffentlichkeit zu fördern. Das Projekt umfasst neben anderen Angeboten vor allem Fortbildungsreihen für gesellschaftlich aktive MigrantInnen aus nicht-EU-Staaten, um so die Möglichkeiten und Chancen dieser Gruppe zu stärken, ihre Interessen professionell und nachhaltig zu vertreten.


Hintergründe

Für die Repräsentanz und Integration von MigrantInnen in pluralistischen Gesellschaften sind deren Organisationen und Zusammenschlüsse von großer Bedeutung. Lange bestanden in Deutschland aber Vorbehalte gegen selbständige MigrantInnenorganisationen, da angenommen wurde, dass diese der Integration ihrer Mitglieder abträglich sein könnten. Dazu kam ein latenter Parternalismus von Institutionen der Mehrheitsgesellschaft, die lange den Anspruch erhoben, für und im Namen der Zugewanderten sprechen zu können. Erst in letzter Zeit wird die Bedeutung der politischen Selbstorganisation und -vertretung von Zugewanderten zunehmend anerkannt.

Viele MigrantInnenorganisationen stoßen aber auf Schwierigkeiten, diese Selbstvertretung professionell, partizipativ und effektiv zu gestalten. Die MigrantInnenorganisationen in den neuen Bundesländern unterscheiden sich zudem stark von den oft mitgliederstarken und bereits etablierten Zusammenschlüssen Zugewanderter in den alten Bundesländern: Es sind meist kleine Vereine mit hoher Fluktuation, die oft ohne finanzielle Unterstützung und rein ehrenamtlich arbeiten. Überregionale Netzwerke bestehen kaum. Zudem sind ostdeutsche MigrantInnenorganisationen auch nur begrenzt in bundesweite Netzwerke eingebunden.


Ziele

Ziel von EmPa ist es deswegen, die politische, soziale und kulturelle Partizipation und Eigenvertretung von MigrantInnen in den Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zu stärken und so zu ihrer aktiven Partizipation beizutragen. Das Projekt richtet sich dabei in seiner dreijährigen Laufzeit mit seinen Fortbildungs- und Qualifizierungsangeboten an unterschiedliche Zielgruppen:

  • 2009: Angebote für allgemeine MigrantInnenorganisationen
  • 2010: Angebote für Religionsgemeinschaften von MigrantInnen
  • 2011: Angebote für Jugendliche MigrantInnen

Wenn Sie Interesse an unserem Projekt und seinen Angeboten haben nehmen Sie mit uns Kontakt auf!

Die EmPa-Fortbildungsreihe 2011

Flyer zur EmPa-Fortbildungsreihe 2011

Kontakt: EmPa
minimieren
RAA Brandenburg
Demokratie und Integration Brandenburg e.V.

Benzstraße 11/12

14482 Potsdam

 

Tel. +49 331 747 80 32

Fax +49 331 747 80 20



www.raa-brandenburg.de





Steffen Kanis

Projektleiter

Mobil   +49 0151 206 671 17

s.kanis@raa-brandenburg.de

www.projekt-empa.de

  

EmPa Abschlussbericht

Tagungsbroschüre "Demokratische Beteiligung und Integration" (PDF, 728 KB)

Gegen Portogebühren kann diese auch über die RAA Brandenburg  zugeschickt werden.