Die Niederlassung Forst in der Lausitz hat in den letzten Jahren u.a. folgende Projekte durchgeführt:
Verantwortung – Jugendbeteiligung in Forst
In dem von der Bundesstiftung Civitas geförderten Projekt ging es darum, Jugendliche in Schule und Jugendarbeit in ihrer Eigenständigkeit so zu stärken, dass sie sich selbst verantwortet in ihre Umgebung einbringen und ihre Interessen vertreten können. Gerade die Möglichkeit, mit Jugendlichen im Rahmen der Schulen und danach in der Freizeit zu arbeiten, hat sich dabei sehr positiv ausgewirkt. So engagierten sich Jugendliche beispielsweise zunächst in der "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage"-Gruppe am Friedrich-Ludwig-Jahn Gymnasium, die im Projekt aufgebaut und begleitet worden ist, und nahmen im Laufe der Zeit führende Rollen beim Kampf gegen die Schließung des Kultur- und Begegnungszentrums Park 7 ein. Dieser Prozess ist ebenfalls mit im Projekt begleitet worden.
Im Rahmen des Projektes sind aber auch z.B. Fortbildungen für ElternsprecherInnen und LehrerInnen am Friedrich-Ludwig-Jahn Gymnasium durchgeführt worden, um neben der Stärkung der Mitwirkung der Jugendlichen dem Wunsch der im Projekt beteiligten Erwachsenen, mit den Kompetenzen der Jugendlichen Schritt halten zu können, entgegen zu kommen.
Peer Leader – hart an der Grenze
In dem 2006 von der Bundesstiftung Civitas gefördertenProjekt sind – aufbauend auf das Vorgängerprojekt – Jugendliche gezielt in ihren Leitungsfähigkeiten gestärkt worden. Ein Höhepunkt war ein nach ihren eigenen Ideen umgesetztes Open Space "Bunt + offen = Forst?!" für mehr Toleranz in Forst.
Unternehmen Füreinander
Von September 2004 bis August 2007 ist in dem vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge geförderten Projekt intensiv mit jugendlichen Spätaussiedlern und Kindern in ganz unterschiedlicher Form gearbeitet worden: in offener Klubarbeit mit Angeboten, Computer-, Gitarren- und Bewerbungskursen, Jugendfahrten, Box- und Tanztraining, Hausaufgabenhilfe und vielfältigen Beratungsangeboten.
Hauptaugenmerk der Projektarbeit lag dabei immer darauf, die Jugendlichen auf dem Weg zur Selbstständigkeit zu unterstützen, Raum zu geben, ihre eigenen Fähigkeiten zu stärken und auszuprobieren.
Im Rahmen des Projektes haben die Jungen, die von Beginn an im Projekt unter Anleitung eines Profis Boxen trainieren, eine eigene Jugendinitiative, den "Forster Boxclub", gegründet.