Montag, 14. November 2016

Was ist Diskriminierung? Brandenburger Jugendliche im Dialog mit der Zeitzeugin Michaela Vidláková

Pressemitteilung

Am 28. und 29. November 2016 wird Frau Dr. Michaela Vidláková wieder zu Gast im Land Brandenburg sein, um mit Jugendlichen über die Themen Ausgrenzung und Diskriminierung ins Gespräch zu kommen.

Wer ist Michaela Vidláková?

Dr. Michaela Vidláková kam als sechsjähriges Kind in das Ghetto Theresienstadt (Heute Terezin, Tschechien). Katastrophale hygienische Zustände, Hunger, eine unvorstellbare Enge und schwere Arbeit prägten den Alltag. Viele, besonders alte Menschen, waren diesen unmenschlichen Bedingungen nicht gewachsen. Michaela war noch jung und gesund.
Sie überlebte drei Jahre voller Leid und Todesangst. Unsterblich ist die Erinnerung an jene Pädagog/innen, die alles versuchten, unter diesen schrecklichen Verhältnissen die Kinder zu unterrichten und ihnen menschliche Werte zu vermitteln. Unvergesslich ist auch das Kulturleben im Ghetto - die kulturelle Elite Europas war dort interniert. Doch das tägliche Sterben, die ständigen Transporte in die Vernichtungslager des Ostens standen auch den Kindern vor Augen. Nur sehr wenige haben überlebt.

Michaela Vidláková berichtet sehr anschaulich über diese Zeit, sie hat einige Erinnerungsstücke aufbewahrt und erklärt ihre Herkunft.
Dr. Michaela Vidláková lebt in Prag. Um die Erinnerung wach zu halten, engagiert sie
sich unter anderem in der "Theresienstädter Initiative", einer Vereinigung der Überlebenden des Ghettos, deren Vorstand sie angehört.

Das Projekt „Was ist Diskriminierung?“ wird gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg.

Für Rückfragen kontaktieren Sie bitte die Projektkoordination bei der RAA Potsdam:

Uta Meyer, u.meyer@raa-brandenburg.de; Tel 01627883667

Jörg Stopa, j.stopa@raa-brandenburg.de; Tel 015159224082

 


zurück zur Übersicht

Ihr Name
Ihre e-Mailadresse
Betreff
Geben Sie Ihre Nachricht ein...
x