Potsdamer Gespräch der RAA 2012

Bildung für Inklusion – Beteiligung, individuelle Förderung, lokale Verantwortung

am 14. und 15. Juni 2012

Sowohl für Kinder und Jugendliche mit Behinderung als auch für die mit Migrationsgeschichte stellt die Inklusionsdebatte weit mehr als eine verbale Veränderung dar. Während der Integrationsbegriff einzelne, wichtige Förderstrategien betont, zielt die Inklusionsforderung auf eine Gesellschaft, in der sich jede/r als gleichwürdig erfahren kann, ohne bedenklichen Normalitätsvorstellungen genügen zu müssen.

Wollen wir diese Herausforderung als Entwicklungschance für die Schule nutzen, lohnt es sich, nach den Synergien zwischen inklusiver und demokratischer Schulentwicklung zu fragen. Beide fordern die Teilhabe und die Beteiligung aller Mitglieder der Gesellschaft. Sie gehen von Vielfalt als positiver Grundlage jeder
Gesellschaft aus und nutzen das Potenzial heterogener Lernzusammenhänge. Und beide sehen individuelle Lernprozesse und kooperatives Lernen als grundlegende Bestandteile von Bildung.

Die Frage ist: Wie können Schule und Gemeinde, Kinder und Erwachsene, Politik, Ausbildungseinrichtungen und Verwaltung die gemeinsame Verantwortung dafür tragen, dass jeder/m der gleichberechtigte Zugang zum Bildungssystem ermöglicht wird? Praktisch betrachtet:

  • Wie können Lehrkräfte, Erzieher/innen, Schülerinnen und Schüler, Eltern und lokale Partner den schulischen Alltag inklusiv gestalten?
  • Wie können die Bedürfnisse der Einzelnen geachtet und Barrieren und Diskriminierung so abgebaut werden, dass individuelle Besonderheiten kein Hindernis für gesellschaftliche Teilhabe bleiben?
  • Welche Möglichkeiten hat Bildung, die Einzigartigkeit jedes Menschen erkennbar zu machen und individuelle Potenziale zu fördern?

Wie das funktionieren kann? Lassen Sie sich von den Impulsen im Potsdamer Gespräch 2012 inspirieren, bringen Sie Ihre Erfahrungen ein. Beteiligen Sie sich an einem Dialog, der für die Zukunft der Bildung und damit die Zukunft unserer Kinder von höchster Bedeutung ist.

Veranstaltungsort: Staatskanzlei Potsdam, Brandenburgsaal

mehr Informationen und Anmeldung

Projekt DEINS!
  

Nähmaschinen für Sansibar/Schulpartnerschaften mit Sansibar

Bericht vom Verbleib der für Sansibar gespendeten "Veritas"-Nähmaschinen

Datum: 8.5.12, 16.30 Uhr
Veranstaltungsort: Wittenberge, Torwächterhaus

Ein Hauptziel der RAA Brandenburg ist es, sich für ein demokratisches und weltoffenes Brandenburg einzusetzen. In diesem Zusammenhang wurde durch die RAA-Niederlassung Neuruppin im Frühjahr 2011 ein Projekt im Arbeitsfeld „Globalen Lernen“ initiiert: Sie rief zu einer Spendenaktion für alte Veritas - Nähmaschinen auf, die Projekten der RAA in Sansibar zu Gute kommen sollten.

Die Nähmaschinen wurden gewartet, instandgesetzt und verschifft. Sie wurden einer von der RAA bereits seit längerem begleiteten Schülerfirma in Uzini auf der Insel Sansibar / Tansania zur Verfügung gestellt. Alle Bürgerinnen und Bürger, die gerne erfahren möchten, wo und wie jetzt mit Ihrer alten Nähmaschine geschneidert wird, erfahren dies am 8.5.12 in Wittenberge

Die Leiterin der Sansibar-Projekte der RAA, Birgit Mitawi, wird mit Kurzfilm und Fotos aus Sansibar über das Nähmaschinenprojekt berichten.

Zielgruppe

alle interessierten Personen sind herzlich eingeladen

Kosten

Die Teilnahme ist kostenlos

verantwortlich

RAA Neuruppin

August-Bebel-Straße 49
16816 Neuruppin
Ute Müller
Anmeldung

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich